Sehnervenuntersuchung (GDx)

Untersuchung des Sehnervenkopfes

Der Sehnerv wird bei der Glaukomvorsorge vom Augenarzt am Spaltlampenmikroskop mit einer Lupe untersucht und beurteilt. Dieses Verfahren ist nicht absolut objektivierbar.

Einen wesentlichen Fortschritt in der Glaukomüberwachung stellt jetzt die Untersuchung mit einem Laserscanner dar.

Dieses moderne Messverfahren führt zu einer objektiven Darstellung des Befundes: Mit einem Laserscanner und polarisiertem Licht misst das GDx (nerve fiber analyzer) exakt die Dicke der Sehnervenfasern um den Sehnerven herum.

Hierdurch werden glaukomatöse Veränderungen bereits zu einem viel früheren Zeitpunkt erfasst als dies mit der Gesichtsfelduntersuchung möglich ist. Der gewonnene Zeitvorsprung wird statistisch auf 3-5 Jahre geschätzt. Kleinste Veränderungen, im Bereich weniger Mikrometer, werden so bei der jährlichen Kontrolle frühzeitig sichtbar.

Dies ermöglicht einen Therapiebeginn bzw. die Anpassung einer bestehenden Therapie, lange bevor Funktionsverluste im Gesichtfeld messbar werden, so dass eine Sehverschlechterung effektiv verhindert werden kann. Diese Untersuchung wird bei enger Pupille durchgeführt, die Messung ist schmerzlos und dauert nur wenige Sekunden.

Die anatomische Messung der Nervenfaserschicht (GDx) zur Erfassung früher Nervenfaserschäden wird dringend in Kombination mit der Gesichtsfelduntersuchung ( funktionelle Messung) empfohlen.

Merkblatt GDx zum Download

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