Prüfung der Kontrastsehschärfe

Gut sehen auch bei schlechten Lichtverhältnissen

Das Kontrastsehvermögen kann von Augenerkrankungen unterschiedlich beeinflusst werden. In der Dunkelheit, aber auch bei ungünstigen Sichtverhältnissen durch Schnee, Regen oder Nebel beträgt die Kontrastsehschärfe, das so genannte Dämmerungssehen, nur 20 bis 30 Prozent der Tagessehschärfe.

Bei bestimmten Augenerkrankungen ist das Kontrastsehvermögen reduziert, so dass Fußgänger oder Fahrradfahrer nachts erst sehr spät wahrgenommen werden. Ist die Blendungsempfindlichkeit erhöht, werden entgegenkommende Scheinwerfen nachts als sehr störend empfunden. Bei anderen Augenerkrankungen ist die Dunkeladaption verzögert, was Fahren in Tunneln sehr gefährlich machen kann.

Viele Personen erreichen nur bei hohem Kontrast eine gute Sehschärfe, nicht aber bei Dämmerung oder wenig Kontrast. Für eine ausreichende Sicherheit im Verkehr ist es daher unerlässlich die Kontrastsehschärfe regelmäßig überprüfen zu lassen.

Mit einem Mesoptometer oder genormten Sehtafeln werden die Kontrastsehschärfe und die Dunkeladaption gemessen. Bei Abweichungen von den Normalwerten können die daraus resultierenden Gefahrensituationen besprochen und entsprechend vermieden werden. Die zugrunde liegende Augenerkrankung kann rechtzeitig behandelt werden, und damit das Unfallrisiko im Straßenverkehr wirksam reduziert werden.

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