Gesichtsfelduntersuchungen

Gesichtsfelduntersuchung (Perimetrie)

Das Gesichtsfeld ist der Bereich, in dem Sie ohne Ihren Kopf zu bewegen beim Blick geradeaus, nach oben, unten und zur Seite Licht erkennen können. Bei der Gesichtsfelduntersuchung werden, durch Projektion unterschiedlich heller Lichtpunkte, verschiedene Stellen der Netzhaut auf ihre Funktion geprüft.

Bei modernen Gesichtsfeldapparaten ist auch eine Schwellenmessung möglich, bei der die Empfindlichkeit an dem jeweiligen Prüfpunkt gemessen wird. Dadurch werden Ausfälle nicht erst festgestellt, wenn kein Licht mehr erkannt werden kann (also die entsprechenden Nervenfasern abgestorben sind) sondern schon wesentlich früher, wenn die ersten Empfindlichkeitsverschlechterungen auftreten.

Die Gesichtsfelduntersuchung stellt die standardmäßige Untersuchung zur Verlaufskontrolle dar.

Sie sollte bei gut eingestellten Glaukompatienten alle sechs bis zwölf Monate pro Auge erfolgen.
Bei Patienten mit oculärer Hypertension ohne Gesichtsfeldschäden und ohne Therapie, alle drei bis sechs Monate pro Auge.

Funktionelle Ausfälle im Gesichtsfeld treten jedoch erst auf, wenn mindestens 30-50% der Sehnervenfasern abgestorben sind.

Zitat des Züricher Augenarztes Prof. Gloor: „Der glaukomatöse Gesichtsfeldausfall ist nicht der Anfang des Glaukoms, sondern der Anfang vom Ende.”

Daher ist die anatomische Messung der Nervenfaserschicht (GDx) zur Erfassung früher Nervenfaserschäden dringend in Kombination mit der funktionellen Gesichtsfelduntersuchung zu empfehlen.

links normales Gesichtsfeld, rechts stark eingeschränktes Gesichtsfeld durch ein Glaukom

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