Fluoreszenzangiografie (FAG)

Darstellung von Augenhintergrundveränderungen

Mit der Fluoreszenzangiographie (FAG) der Netzhaut kann die Durchblutung der Netzhaut sowie zahlreiche Netzhauterkrankungen dargestellt werden.

Um einen Vergleich zwischen den Augen zu haben ist es immer sinnvoll die Untersuchung beidseitig durchzuführen, auch wenn eventuell nur ein Auge erkrankt ist. Über eine Venenverweilkanüle, werden 2,5 bis 5 ml Fluorescein 10% in eine Armvene gespritzt. Fluoreszein ist ein oranger Farbstoff, kein Jod haltiges oder radioaktives Kontrastmittel. Anschließend werden in kurzer Abfolge mit einer speziellen Kamera Serienfotos aufgenommen. Durch den in die Blutbahn gelangten Farbstoff können Veränderungen der Gefäße, der Netzhaut und der darunter liegenden Schichten gut dargestellt werden.

Die FAG stellt den Goldstandard in der Diagnostik sämtlicher Netzhauterkrankungen dar. Nur durch die FAG kann sicher zwischen den unterschiedlichen Formen der alterabhängige Makuladegeneration unterschieden werden. Sie ist unerlässlich bei der Diagnostik von diabetischen Netzhautveränderungen, Gefäßverschlüssen, Bluthochdruck bedingten Gefäßveränderungen, genetisch bedingten Netzhautdegenerationen, Netzhautschwellung nach Operationen, Häutchenbildung auf der Makula, und vielen anderen Veränderungen am Augenhintergrund. Nach Vorliegen der FAG kann dann die entsprechende Therapie erfolgen.

Für diese Untersuchung müssen die Pupillen mit Augentropfen erweitert werden, so dass Sie nach der Untersuchung für ca. 2-6 Stunden nicht selber Auto fahren dürfen.

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